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Vorbemerkung
Die nachfolgenden Rechtlichen Informationen sind mit größter Sorgfalt erarbeitet. Der Verfasser übernimmt jedoch für eventuell verbliebene fehlerhafte Angaben und deren Folgen keine Verantwortung. Die Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird ausgeschlossen. Die Informationen sollen lediglich einen Überblick über das Thema geben. Die Inhalte stellen keine Rechtsberatung dar. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

Urheberrecht
Mobbing

 

 


Urheberrecht

Das Urheberrecht ist eines der am häufigsten verletzten Rechte und hier herrscht bei Schülern aber auch Eltern und Lehrern kein oder nur ein geringes Bewusstsein. So wie Jugendliche eigene Fotos machen und verbreiten, so tun sie dies oft auch mit Fotos, die sie im Internet finden. Schauen wir uns eine beliebige Profilseite auf SchülerVZ an, so stellen wir fest, dass sich dort Fotos von Tokio Hotel, Madonna und vielen anderen befinden, die einfach mit „copy & paste“ (kopiert&eingefügt) wurden.

Die Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen für ihre Werke Schutz, das gilt für:

  • Schriftwerke

  • Musikwerke

  • Werke der bildenden Künste

  • Lichtbildwerke

  • Filmwerke

  • Zeichnungen, Pläne, Skizzen, Tabellen uvm.

Das heißt, jedes Lichtbild bzw. Lichtbildwerk, wie ein „Foto“ im Gesetz bezeichnet wird, ist geschützt, sofern es eine gewisse Schöpfungshöhe erreicht hat §§ 2 Nr. 5, 72 UrhG. Nach dem Grundsatz der „kleinen Münze“ gelten für die Schutzfähigkeit von Lichtbildwerken geringe Anforderungen. Ein besonderes Maß an schöpferischer und kreativer Gestaltung ist also nicht erforderlich. Daher sind auch Zweckfotos, Gegenstandsfotos und erst Recht professionell erstellte Architektur-Fotos urheberrechtlich geschützt. Schutzfähig ist also alles, was nicht „blindlings geknipst“ wurde und sofern es sich um eine aussagekräftige Aufnahme handelt.

Ein urheberrechtlich geschütztes Foto darf nicht ohne die vorherige (!) Zustimmung des Fotografen als Urheber vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich zugänglich gemacht werden, d.h. im Internet eingestellt werden. Diese Verwertungshandlungen sind zunächst ausschließlich dem Urheber vorbehalten, damit dieser die Möglichkeit hat, eine angemessene finanzielle Gegenleistung für sein Werk zu erhalten.

Und es ist nicht so, das das irgendwie jeder macht und deshalb niemanden interessiert. Es gibt Firmen die den ganzen Tag nichts anderes machen als das Internet nach solchen „geklauten“ Fotos zu durchsuchen. Beziehen wir das nun auf die Aktivitäten von Jugendlichen im Netz, kann gesagt werden, dass die Nutzung und das Onlinestellen fremder Werke ohne Genehmigung definitiv unzulässig ist und dass dies mitunter recht hohe Abmahn- und Schadenersatzkosten nach sich ziehen kann. Am Ende zahlen das die Eltern…

Mittlerweile gibt es aber auch eine Reihe von Internetseiten, die Inhalte mit einer sogenannten „Creative Commons-Lizenz“ anbieten. Also Inhalte, die, sofern sie nicht kommerziell genutzt werden, frei verfügbar sind.

Beispiel www.flickr.com (in der Erweiterten Suche nach Creative Commons-Lizenz-Fotos suchen)

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Mobbing - Der No Blame Approach

Der „No Blame Approach“ (wörtlich „Ohne Schuld Ansatz“) ist eine lösungsorientierte Vorgehensweise in der Tradition systemischer und kurzzeittherapeutischer Ansätze von Steve de Shazer und Insoo Berg. Er gibt Schulen ein einfaches Instrument an die Hand, bei Mobbing zum Wohl und Schutz der Mobbing-Betroffenen zu handeln mit dem Ziel, Mobbing nachhaltig zu stoppen.

Die besondere Faszination und gleichzeitig große Herausforderung des Ansatzes liegt darin begründet, dass - trotz der schwerwiegenden Problematik - auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet wird. Vielmehr vertraut der Ansatz auf die Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, wirksame Lösungen herbeizuführen.

Mittlerweile gibt es mehrere 100 Falldarstellungen zur Arbeit mit dem No Blame Approach. In den allermeisten Fällen, und das ist die große Überraschung und positive Nachricht, konnte das Mobbing zeitnah beendet werden.
(Quelle: http://www.no-blame-approach.de/noblameapproach1.html)

Weitere Infos: http://www.no-blame-approach.de

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